Funktionelle Orthonomie und Integration

Sanft. Ganzheitlich. Ursachenorientiert.

Die Funktionelle Orthonomie und Integration (FOI) ist ein eigenständiges, ganzheitliches Therapiekonzept, aus der Manuellen Therapie entstanden, das nicht nur Symptome bekämpft, sondern gezielt nach den tatsächlichen Ursachen Ihrer Beschwerden sucht.

In unserem Körper stehen alle Gelenke, Muskeln und Faszien über ein zusammenhängendes System miteinander in Verbindung. Funktioniert ein Gelenk nicht optimal – etwa durch ein altes Umknicktrauma am Fuß –, muss der Körper diesen Fehler an anderer Stelle ausgleichen. Es entstehen sogenannte Ursache-Folge-Ketten.

Das bedeutet für Sie: Der Ort des Schmerzes ist selten der Ort der Ursache. Wenn Sie das Licht im Raum einschalten möchten, betätigen Sie schließlich auch den Schalter an der Wand und nicht die Glühbirne selbst.

  • Ein Tennisarm kann als Ausgleichsreaktion für ein Knie, das nicht richtig funktioniert, entstehen.
  • Wiederkehrende Kopfschmerzen lassen sich oft auf eine Statikveränderung des Beckens oder Blockaden der Wirbelsäule zurückführen.

Die Wirbelsäule ist die zentrale Achse unseres Körpers. Sie verarbeitet alle Statikveränderungen und leitet Signale über das Nervensystem weiter. Deshalb beginnt jede FOI-Behandlung immer am Fundament – dem Becken und der Wirbelsäule –, bevor wir uns schrittweise an das eigentlich schmerzende Gelenk vortasten.

Ihre Therapeutin korrigiert in der Sitzung gezielt drei Bereiche:

  1. Die Stellung der einzelnen Knochen zueinander
  2. Die dreidimensionale Beweglichkeit der Gelenke
  3. Die optimale Muskelspannung

Bei der FOI werden keine Gelenke mit Ruck oder Härte „eingerenkt“. Die Behandlungstechniken sind so sanft, dass sie für Ihren Körper sicher sind. Selbst bei Arthrose oder Bandscheibenvorfällen kann die FOI positiv und schmerzlindernd wirken.

  1. Ausführliche Befundung & Anamnese: Im bis zu 40 minütigen Erstgespräch erfassen wir Ihre Krankengeschichte und untersuchen die Statik sowie die Funktionsketten Ihres Körpers.
  2. Gezielte Behandlung: Wir nehmen uns bis zu 40 Minuten Zeit pro Termin, um bereits in der ersten Sitzung erste Blockaden in der Kette zu lösen.
  3. Behandlungsumfang: In der Regel genügen 3 bis 6 Behandlungen. Das ideale Behandlungsintervall liegt meist bei 10 bis 14 Tagen, damit Ihr Körper Zeit hat, sich neu auszurichten.

Ihr Körper benötigt nach der Behandlung Zeit und die richtigen Impulse, um die neue Statik abzuspeichern:

  • Spazierengehen: Gehen Sie direkt nach jeder Sitzung ca. 15 Minuten entspannt spazieren. Das hilft dem Körper, die Korrekturen im Gehen zu integrieren.
  • Schonung in den ersten 2 Tagen: Vermeiden Sie für 48 Stunden schwere körperliche Belastungen (z. B. schweres Heben, Staubsaugen) sowie belastende Sportarten wie Joggen, Tennis oder Golf.
  • Empfohlene Bewegung: Moderates Gehen, Nordic Walking oder sanfte Bewegung tun Ihrem Körper jetzt besonders gut.
  • Wärme: Nutzen Sie bei Bedarf feuchte Wärme (z. B. ein feuchtwarmes Tuch oder ein Kirschkernkissen), um die Muskulatur zu entspannen.
  • Leichter Muskelkater: Für 1–2 Tage kann sich ein Gefühl wie nach dem Sport einstellen.
  • Veränderung des Schmerzes: Oft spüren Sie sofort mehr Leichtigkeit. Wenn der Schmerz nach einigen Tagen kurzzeitig wieder auftaucht, ist das kein Rückschritt, sondern eine normale Anpassungsreaktion des Gewebes.
  • Ganzheitlicher Effekt: Viele Patienten berichten, dass sich gleichzeitig auch andere funktionelle Beschwerden verbessern – wie Schwindel, Schlafqualität oder Verdauungs- und Magenprobleme.

Hinweis zu den Kosten

Die Funktionelle Orthonomie und Integration ist eine private Zusatzleistung und wird in der Regel nicht direkt von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir informieren Sie gerne vorab zu den Abrechnungsmöglichkeiten (z. B. über Heilpraktiker-Leistungen oder private Zusatzversicherungen).

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